VMware Server 1.0.2 auf OpenSuse 10.2 installieren
Weil ich meine Webdesigns gegen den Durchschnittsuser testen muss, brauche ich schnellen Zugang zu IE7 auf XP mit 1024×768 Auflösung. Weil ich nicht ständig Dual-Boot switchen will, installiere ich das kostenfreie VMware Server für diesen Zweck. Ich kenne VMware Workstation schon seit V1, irgendwann 2001, bin gespannt was mich hier jetzt erwartet.
(1) Software downloaden
Es gilt etwa 102 MB von http://register.vmware.com/content/download102.html ab zu holen. Nötig ist es außerdem sich für den Laufzeitkey zu registrieren. Also ich lade VMware-server-1.0.2-39867.i386.rpm und gehe nach http://register.vmware.com/content/registration.html um mich zu registrieren. Dann ist noch die Server Console und ein paar API’s nötig, die gibts hier: http://download3.vmware.com/software/vmserver/ VMware-server-linux-client-1.0.2-39867.zip (nochmal ca. 22 MB).
(2) VMware Server auf OpenSuse installieren
Mittels rpm -Uvh VMware-server-1.0.2-39867.i386.rpm installiere ich das Paket. Danach habe ich jede Menge Dateien in /usr/lib/vmware, einen /usr/sbin/vmware-authd und einen /usr/sbin/vmware-server. Außerdem ein paar Dokumentationsdateien in /usr/share/doc und etliche vm* Dateien in /usr/bin.
Die Server Console kam als zip, die muss man also auszippen:
unzip VMware-server-linux-client-1.0.2-39867.zip
Archive: VMware-server-linux-client-1.0.2-39867.zip
inflating: VMware-VmPerlAPI-1.0.2-39867.tar.gz
inflating: VMware-server-console-1.0.2-39867.i386.rpm
inflating: VMware-server-console-1.0.2-39867.tar.gz
inflating: VMware-vix-1.0.2-39867.tar.gz
Eine offizielle PDF Dokumentation der VMware Installation gibt es übrigens hier.
Die Installation wird mit dem Konfigurationsscript abgeschlossen (als root-user, und ein C Compiler ist unbedingt nötig. Am besten GCC.):
> vmware-config.pl
Trying to find a suitable vmmon module for your running kernel.
None of the pre-built vmmon modules for VMware Server is suitable for your
running kernel. Do you want this program to try to build the vmmon module for
your system (you need to have a C compiler installed on your system)? [yes]
Using compiler "/usr/bin/gcc". Use environment variable CC to override.
What is the location of the directory of C header files that match your running
kernel? [/lib/modules/2.6.18.2-34-default/build/include]
Extracting the sources of the vmmon module.
Building the vmmon module.
Using 2.6.x kernel build system.
make: Entering directory `/tmp/vmware-config0/vmmon-only'
make -C /lib/modules/2.6.18.2-34-default/build/include/.. SUBDIRS=$PWD SRCROOT=$PWD/. modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/linux-2.6.18.2-34-obj/i386/default'
make -C ../../../linux-2.6.18.2-34 O=../linux-2.6.18.2-34-obj/i386/default modules
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/linux/driver.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/linux/hostif.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/common/cpuid.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/common/hash.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/common/memtrack.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/common/phystrack.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/common/task.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/common/vmx86.o
CC [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/vmcore/moduleloop.o
LD [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/vmmon.o
Building modules, stage 2.
MODPOST
CC /tmp/vmware-config0/vmmon-only/vmmon.mod.o
LD [M] /tmp/vmware-config0/vmmon-only/vmmon.ko
make[1]: Leaving directory `/usr/src/linux-2.6.18.2-34-obj/i386/default'
cp -f vmmon.ko ./../vmmon.o
make: Leaving directory `/tmp/vmware-config0/vmmon-only'
The module loads perfectly in the running kernel.
Das Ganze endet dann hoffentlich (bei mir gabs keinerlei Probleme) irgendwann so:
Starting VMware services:
Virtual machine monitor done
Virtual ethernet done
Bridged networking on /dev/vmnet0 done
Host-only networking on /dev/vmnet1 (background) done
Host-only networking on /dev/vmnet8 (background) done
NAT service on /dev/vmnet8 done
The configuration of VMware Server 1.0.2 build-39867 for Linux for this running
kernel completed successfully.
(3) VMware Server auf OpenSuse starten
Freundlicherweise hat das rpm auch gleich ein Startscript nach /etc/init.d geschrieben. Das heißt, die notwendigen daemons starten ab jetzt beim Systemstart mit.
Jetzt starte ich zum ersten Mal die Konsole um dann Windows XP Home als Guest zu installieren:
rainer@novotop:~> vmware
Und siehe da, es erscheint auf Anhieb die gewünschte Konsole:
Weiter geht es mit “Create virtual machine”. Ich wähle XP Home im Wizard aus:

Die Standardeinstellung sieht 256 MB RAM und 8 GB Platte für die virtuelle Maschine vor. Da ich aber nur den IE brauche, dafür aber die virtuelle Kiste nicht ständig am swappen haben will, nehme ich 5GB Platte und 512 MB RAM. Außerdem “bridged networking” weil ohne Netz geht ja sowieso nichts mehr heutzutage.
Dann kommt die XP CD ins Laufwerk und ich drücke “Power on this virtual Machine”. Nach den üblichen 25 Minuten Installation ist Windows dann fertig und begrüßt mich mit dem üblichen Startmenü.
Super, endlich kann ich den IE7 auf einem ordentlichen Betriebssystem benutzen ![]()










November 6th, 2007 at 10:44 am
[…] geraumer Zeit habe ich zwei Windosen unter VMware Server 1.0.2 laufen (siehe hier). Ein Windows 2000 mit IE6 SP2 und ein Win XP mit IE7 Sp1. Ich brauch das leider, weil ja immer […]