Ehrlich und hart arbeiten
Gestern habe ich das “TV-Duell” Maget gegen Beckstein (die Kandidaten für den Posten des bayerischen Ministerpräsidenten) verfolgt. Dabei hat Franz Maget des öfteren die “hart und ehrlich” arbeitende Bevölkerung bemüht um Missstände in Bayern aufzudecken.
Ich habe mir also ein paar Gedanken gemacht, was bedeutet es eigentlich “hart und ehrlich” zu arbeiten?
Hart: Das Arbeitsergebnis wird mit “eigener Hände Arbeit erreicht”.
Ehrlich: Das Arbeitsergebnis ist schnell erreicht, verständlich und deutlich sichtbar.
Damit arbeiten also bspw. Friseurinnen, Maurer, Bergarbeiter, Dachdecker (gern bemüht im Rahmen der Rente mit 67) - knapp auch noch Journalisten - hart und ehrlich.
Definitiv nicht “hart und ehrlich” arbeiten Banker, Investoren, Unternehmer, Anwälte - und natürlich Politiker, auch ich als Informatiker bin ein falscher Hund der die hart und ehrlich arbeitende Bevölkerung abzockt.
Als Informatiker sehe ich allerdings den - hart und ehrlich arbeitende Menschen - beunruhigenden Trend, das “harte und ehrliche” Arbeit bald von Robotern (i.w.S.) verrichtet werden wird.
Vielleicht sollte auch die SPD langsam vom Industriezeitalter Abschied nehmen und ihre Wähler auf dem Weg in eine moderne Welt begleiten und anleiten.










