Beiträge zur Sozialversicherung und die Krise
Während Daimler in Sindelfingen und Opel in Dortmund die Werkstore schließen - mangels Käufer - überlegen unsere realitätsimmunen Sozialpolitiker ob die Beiträge zur Sozialversicherung 40% der Arbeitskosten überschreiten sollten.
Sollen sie nicht ist derzeit die Meinung. Also muss die Arbeitslosenversicherung runter wenn die Krankenversicherung rauf geht. Linke Tasche rechte Tasche. Außer, dass per Verwaltung mehr Geld wirkungslos verpufft hat das keinen Effekt.
Bedenkt man, dass der größte Teil der Steuereinnahmen des Bundes (80 Mrd.) als “Zuschuss” zur sicheren Rentenversicherung drauf geht (danach kommen 50 Mrd. Zinsen und dann die Bundeswehr), ist schon lange klar, dass der deutsche Traum vom Sozialwattebausch nicht mehr zu bezahlen ist. Man kann halt nicht 30 Jahre studieren, dann 30 Jahre arbeiten und dann 40 Jahre in Rente gehen. Und dann auch noch verlangen, dass der Lebenstandard des Rentners höher ist als der des arbeitenden Bürgers.
Also, die Pleite der Sozialsysteme steht sowieso unmittelbar bevor.
Zusätzlich kommt jetzt die Megarezession auf uns zu. Da wird die Erwerbstätigenquote stark fallen (und die Arbeitslosigkeit steigen - die spielt aber wegen Verwässerung durch allerlei Unfug nicht wirklich eine Rolle). Wenn dann erstmal 3 Millionen Menschen weniger in die diversen SozVs einzahlen, und Teile davon auch noch Anspruch auf echtes Arbeitslosengeld haben, dann sind die Sozialversicherungen am Ende.
Aber Hauptsache unsere Elite in Berlin hat was zum Reden…
Ich wundere mich jeden Tag, dass alle so tun als wäre unser gerade mal 60 Jahre altes System der sozialen Marktwirtschaft + Demokratie so toll und überlegen dass es auf jeden Fall Gültigkeit behält. Hat die Monarchie nicht mindestens 1800 Jahre länger gehalten? Und selbst der Kommunismus in der UDSSR hat es immerhin über 70 Jahre geschafft.
Ich wünsche mir das alles bleibt wie es ist - aber ich glaube nicht daran!










