Banken, Opel, Wirtschaftskrise - Staates Allmachtsphantasie
Jetzt wo alles den Bach runter geht schreien wieder alle nach dem starken Staat. Das ist eben die Angst des modernen Menschen vor dem Unbekannten, früher rief man die mächtigen Götter an, jetzt eben den “Staat”.
Dabei darf man nicht vergessen: Die Banken wurden bereits vom BaFin überwacht und die MAH’s sind auch nicht ohne. Da sollte sich der ein oder andere beim verzweifelten Geschrei mal fragen, ob’s der Staat wirklich besser macht. Erinnere man sich mal zurück an die Post oder schaut sich die aktuellen Zustände bei der Bahn an. Der Staat als Unternehmer versagt immer, überall und auf ganzer Linie.
Und nicht zuletzt nützlich als Indiz: Die Landesbanken sitzen am tiefsten im Dreck und über die KfW redet man besser gar nicht mehr.
Das liegt nicht daran, das die Beamten dumm oder faul wären (das sind sie im allgemeinen wirklich nicht) sondern das liegt daran, dass das Beamtenrecht und die bestehende Organisation in Ämtern jegliche Initiative und/oder Effizienz verhindert und wenn möglich bestraft.
Der Beamte als rationaler Mensch hat einfach keinen Grund gut zu arbeiten. Und wenn er bei Initiative dann erstmal eine auf den Deckel bekommt gewöhnt er sich die schnell ab. Meiner Erfahrung nach sind Beamte immer im Urlaub, Krank oder auf Fortbildung wenn es mal was außergewöhnliches zu bearbeiten gäbe.
Und mal ehrlich: Ich würde es genauso machen wenn meine Leistung schlicht egal ist. Bei mir hängt der Lebensunterhalt meiner Familie aber von meiner Leistung ab und darum gebe ich mir Mühe.
Unsere Politiker wollen in ihrem Machtrausch nun am liebsten alles retten und verstaatlichen was geht. Erst recht jetzt, wo die Wahlen ihre Schatten voraus werfen. Hier 20 Mrd., dort 300 Mrd., hier eine Bürgschaft und dort eine Beteiligung. Wer zuerst zugibt, dass der Staat pleite (oder zumindest machtloser Zuschauer) ist der verliert!
Bezahlen müssen wie immer unsere Kinder.

