Schuldige und Opfer der Wirtschaftskrise
Schuld an der Wirtschaftskrise sind alle die, die in den letzten Jahrzehnten eine negative Sparquote aufwiesen. Das sind in erster Linie die amerikanischen Verbraucher, die Staaten der Welt und fast alle staatlichen Ebenen unseres Landes. Profiteure der Schuldenmacherei waren die Banken - sicherlich haben sie die Sache befördert, schuld sind sie aber nicht, denn Kredite sind ihr Kerngeschäft.
Schuld sind weiter diejenigen, die seit den Siebziger Jahren predigen, dass Arbeit schädlich ist. Irgendwann hat sich in der Gesellschaft ein Bild durchgesetzt, dass man ja blöd sein müsse zu arbeiten, denn entweder lebt man trefflich von Hartz IV, zockt an Stellen Vorteile ab an denen es nur die Gesellschaft trifft (Gesundheitswesen, Politik etc.) oder ist schrankenlos korrupt.
Opfer sind diejenigen, die gearbeitet und gespart haben. Denn erstens haben sie ihre Zeit mit Arbeit anstatt mit Müßiggang verbracht, und zweitens wird durch die bald einsetzende globale Hyperinflation ihr Sparvermögen vernichtet.
Wenn im Zuge der “Krisenbekämpfung” nun alle die belohnt werden, die zügellos und gierig, dabei faul und dreist wie die Made im Speck gelebt haben, ständig überschuldet aber lachend über die Vorsichtigen. Dann beschleunigt die Gesellschaft weiter in die falsche Richtung.
Meine Oma hat immer gesagt: Arbeite fleißig und spare für die Not.
Hey Frau Merkel, mein Geschäft läuft gerade nicht so gut und ich hab mich bei Kaupthing verzockt, haste mal ne Milliarde für mich?










