Upgrade OpenSuSE 11.4 nach OpenSuSE 12.1 - Erfahrungen
Ich hatte seit Mai 2011 ein OpenSuSE 11.4 64Bit auf meinem Sony Vaio SBxxx. Mein einziges Problem war, dass Linux hier den Ethernetport der Dockingstation nicht erkannte. Workaround via WLAN war aber kein Problem.
Wegen diesem kleinen Problem, und natürlich aus der üblichen Neugier, habe ich Ende Januar einen Upgrade auf 12.1 gewagt -> großer Fehler - soviel vorweg.
Positiv:
Unter 12.1 geht der Ethernet Port der Dockingstation - das wars auch schon
Negativ:
- Dass Gnome 3.2 ein ziemlicher Horror ist, ist ja weithin bekannt. Nach ein paar Fummeleien in diversen XML- und JS-Dateien war es dann aber erträglich. Aber nur gerade so. Immer wieder gibt es Aussetzer, Merkwürdigkeiten aller Art die man eigentlich nur bei Windows erwartet.
- Noch schlimmer: Der Laptoplüfter geht nicht mehr aus. Nach einer Umstellung des Grafiktreibers von ATI auf Flgx pumpte er zumindest nicht mehr permanent auf Staubsaugerlautstärke. Trotzdem ist der Lüfter weiterhin superlästig - eigentlich unzumutbar. Die Umgehungen via /proc… sind irgendwie auch nicht mehr möglich.
- Nach dem dritten Software-Update war dann auch der Update-Mechanismus tot: “Eine Sicherheitssignatur ist nicht vorhanden” - na super, damit ist auch keine Besserung seitens OpenSuSE mehr möglich. Echt gut gemacht!
- Die “Hinweise” der Gnome-Shell sind elendig lästig, Thunderbird geht plötzlich nur noch Englisch, Wine-Sketchup geht überhaupt nicht mehr…
Fazit: Die erste Linux-Version von SuSE, die Lust auf Windows 7 macht!
Ich mach trotzdem eine Neuinstallation von OpenSuSE 11.4… Dreck.
