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Archive for the ‘Business’

Ehrlich und hart arbeiten

September 19, 2008 By: Geek5 Category: Business, Internet No Comments →

Hart und ehrlich arbeitenGestern habe ich das “TV-Duell” Maget gegen Beckstein (die Kandidaten für den Posten des bayerischen Ministerpräsidenten) verfolgt. Dabei hat Franz Maget des öfteren die “hart und ehrlich” arbeitende Bevölkerung bemüht um Missstände in Bayern aufzudecken.

Ich habe mir also ein paar Gedanken gemacht, was bedeutet es eigentlich “hart und ehrlich” zu arbeiten?

Hart: Das Arbeitsergebnis wird mit “eigener Hände Arbeit erreicht”.

Ehrlich: Das Arbeitsergebnis ist schnell erreicht, verständlich und deutlich sichtbar.

Damit arbeiten also bspw. Friseurinnen, Maurer, Bergarbeiter, Dachdecker (gern bemüht im Rahmen der Rente mit 67) - knapp auch noch Journalisten - hart und ehrlich.

Definitiv nicht “hart und ehrlich” arbeiten Banker, Investoren, Unternehmer, Anwälte - und natürlich Politiker, auch ich als Informatiker bin ein falscher Hund der die hart und ehrlich arbeitende Bevölkerung abzockt.

Als Informatiker sehe ich allerdings den - hart und ehrlich arbeitende Menschen - beunruhigenden Trend, das “harte und ehrliche” Arbeit bald von Robotern (i.w.S.) verrichtet werden wird.

Vielleicht sollte auch die SPD langsam vom Industriezeitalter Abschied nehmen und ihre Wähler auf dem Weg in eine moderne Welt begleiten und anleiten.

Lehmann Pleite, Rest folgt

September 18, 2008 By: Geek5 Category: Freizeit, Business No Comments →

Lehmann Brothers meldete Insolvenz. In Deutschland ist der Einlagensicherungsfond gefordert. Die Krise ist groß und man kann nur hoffen, dass wir ohne massive Unruhen rauskommen.

Lehmann Insolvenzantrag

Ein kleines Blatt Papier (via designobserver) mit großer Wirkung. Ich hoffe die Gemeinschaft der Europäer hält zusammen, gibt Extremisten und Separatisten keine Chance und lebt in Frieden (eben mit etwas weniger Geld) weiter. Geld ist nicht lebenswichtig!

Ein paar Stimmen zum Thema

Spreeblick hat Teile von Lehmann auf EBAY gefunden

Sogar die taz wagt Worte zur Situation des Investmentbanking

Stadtrat Weigel kapiert es nicht und ergibt sich daher lieber in populistischen Allgemeinplätzen

Neue Runde im Selbstbedienungsland

May 06, 2008 By: Geek5 Category: Business, Uncategorized 1 Comment →

Unsere Abgeordneten im Bundestag genehmigen sich mal wieder einen ordentlichen Griff ins Volksvermögen. Zwar waren die Diäten gerade am 1.1 um 9% gestiegen, wegen der starken Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst ist trotzdem gleich wieder eine 6% Steigerung nötig (das Gehalt wurde an Bundesrichterbezüge angepasst - eine echte Anmaßung, schaut man sich mal die Qualifikation vieler MdB an).
So bekommt der gemeine MdB dann leckere 11.879 EUR pro Monat eingeworfen. Davon 3720 EUR steuerfreie “Aufwandspauschale”, eigentlich Brutto also etwa EUR 14.000.

Die Aufwandspauschale muss er natürlich nicht ausgeben. Falls er für seinen Beruf Geld braucht, so stehen ihm zusätzlich gegen Nachweis 10.000 EUR pro Jahr für “Büromittel” und 163.920 EUR pro Jahr für “Mitarbeiter” zur freien Verfügung. Umsonst ist natürlich je ein Büro in Berlin und am “Lebensmittelpunkt” ausgestattet mit Computern, Faxen und was man sonst so braucht.
Das ganze herum Reisen ist natürlich auch umsonst.

Ohne Nebenkosten kostet uns Volk so ein MdB also irgendwas um eine halbe Million pro Jahr. Bei 600 Abgeordneten macht das läppische 300 Millionen.
Dazu kommen noch Zuschuss zur Krankenversicherung, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, Hinterbliebenenversorgung, Übergangsgelder nach Ausscheiden, Altersbezüge, Funktionsbezüge etc.

Stellt sich die Frage, ob das sein muss.

Ich bin für eine Neiddebatte zu den fetten Bezügen unserer Volksvertreter. Darum starte ich eine “Initiative 50 %”.

Mein Vorschlag:
1. Schritt 50 % sind genug! Die Diäten werden um 50% gekürzt, alle “Zusatzvergütungen und Aufwandspauschalen” werden gestrichen.
2. Schritt: Über Veränderungen der Bezüge wird über Internet oder parallel zur Bundestagswahl vom Volk abgestimmt.

Mehr zur Initiative später, ich würde mich über rege Beteiligung durch die Blogosphäre freuen!

Links zur Vertiefung:

Muster-Disclaimer für Webseiten Betreiber

April 08, 2008 By: Geek5 Category: Admin, Business, Internet, Webdesign No Comments →

Muster-Disclaimer bei Anwalt-Seiten.deWas die Rechtssicherheit im Internet angeht fühlt man sich ja manchmal in den Wilden Westen zurück versetzt. Umso blöder, wenn man nicht genau weiß, ob nun ein Disclaimer sein muss, und was denn drinstehen soll.

Ich hab im Anwaltsverzeichnis Anwalt-Seiten de einen gefunden: Hier Muster-Disclaimer bei Anwalt-Seiten.de.

Den verwende ich jetzt auch auf meiner “Pseudo”-Impressumseite - hoffe das erhöht meinen Schutzzauber vor Abmahnern…

Nochmal was zum IT-Gipfel

December 16, 2007 By: Geek5 Category: Spass, Business No Comments →

Pack die Koffer - verlasse DeutschlandAlso gestern habe ich mal wieder so eine schöne Broschüre aus der Schweiz bekommen. Da möchte mich ein Bank zwecks Anstellung kennenlernen und schickt mir auch gleich alle Infos zum Zuwanderungsrecht mit. Und nicht nur das, dazu bekommt man auch noch eine Broschüre über Zürich - lebenswerte Stadt Nummer 1 auf der Welt - sowie Infos zum Bank- und Steuerwesen im Kanton. 100.000 EUR Gehalt pro Jahr sind kein Problem (und das ist eine Nettoverhandlung), allerdings - so warnt die Information - sind auch die Lebenshaltungskosten höher. Wenn ich mich aber freundlicherweise entscheiden würde, in der Schweiz zu arbeiten, so würde mein Arbeitgeber alles notwendige für mich erledigen, inkl. Umzug und aller Formalien mit den Behörden (und Schweizer Bankkonto).

Ich bleibe trotzdem erstmal in Deutschland, obwohl die Staatsquote unverschämt hoch und die Zukunftsaussichten miserabel sind - leben lässt es sich hier ja noch, meine Familie ist hier und Urlaub mache ich eh nicht gerne (Europaurlaub kann man sich von deutschen Gehältern nicht mehr leisten) - der beste Weg in Deutschland Steuern zu sparen ist wenig zu verdienen.

Aber man muss sich die Hochnäsigkeit unserer “Elite” mal vergegenwärtigen: Bei uns ist es einem Ausländer vielleicht erlaubt einzureisen und hier zu arbeiten wenn er mehr als 84.000 EUR verdient. Dazu muss er Bürokratie vom Schlimmsten ertragen und jedes Jahr auf Neue eine Genehmigung erbetteln hier Steuern zahlen zu dürfen. Kein Wunder dass keiner kommt (900 kamen letztes Jahr), Schweiz, Schweden, Kanada, Australien machen aktiv Werbung für ihr Land und wollen die Leute wirklich haben. In Deutschland klingt das eher so: “Wenn Du unbedingt hier rein willst, dann musst Du eben ordentlich blechen und und Dich lückenlos überwachen lassen. Dafür bekommst Du dann aber Autobahnen ohne Tempolimit - ein marodes Schulwesen und international abgehängte Universitäten für Deine Kinder - aber achte auf Deine Hautfarbe sonst könnte es Probleme mit Teilen unserer Bevölkerung (no-go) geben”.

Hallo 3: Deutschland ist schon lange auf keinem Spitzenplatz mehr (von der Staatsquote abgesehen). Die 60 Jahre sind vorbei, es will sowieso kein Leistungsträger mehr zu uns.

Ganz Deutschland ist die Telekom: Der nach dem Krieg (während dem Monopol) erwirtschaftete Wohlstand wird nach und nach abgebaut. Neues kommt nichts nach weil es bequemer ist vom Wohlstandsabbau zu leben (Verwalten), es reicht ja noch ein paar Jahrzehnte - da ist meine Pension doch sicher! Oder?

it-gipfelblog - sag ich eben hier was dazu

December 10, 2007 By: Geek5 Category: Spass, Freizeit, Business, Internet 2 Comments →

it-gipfelblog - sag ich eben hier was dazuEs läuft je gerade der IT-Gipfel in Hannover. Dort haben sie auch einen Blog (SAP Engine - haha) - allerdings wurden die Kommentare abgeschaltet. Schätze die Veranstalter haben keinen Bock auf Meinungen von außerhalb sondern feiern sich lieber ein bischen.

Also kurz gesagt: Die Industrie will Fachkräfte aus dem Ausland, die Merkel will unsere Arbeitslosen weiterbilden.

Hallo 1: Kein Experte aus dem Ausland kommt nach Deutschland - die deutschen Experten verlassen massenweise das Land. Noch nicht bemerkt?

Hallo 2: Man kann unsere Arbeitslosen Freunde im Allgemeinen nicht zu Informatikern umschulen, dauert zu lange - wenn’s denn gelingt. Aber die Gewerkschaften wären sicher froh, denn die verdienen an dem ganzen Umschulungsspaß am meisten. Und das Arbeitsamt hätte auch mal wieder bischen was zu verwalten - als Existenzberechtigung nicht schlecht.

Mein Tipp zum Film: Schafft Informatikerserien von den GEZ-Steuern. Die Ärzteschleimserien hat eh jeder satt, und glaubt auch keiner mehr. Und Juristen haben wir hier inzwischen auch genug! Also wie wärs mit ner daily soap über das spannende Leben eines Informatikers :-)

P.S. Da fällt mir noch eine Ursache ein: Letztes Wochenende gabs in der Süddeutschen einen Artikel namens “web 0.0″. Da schreibt ein ahnungsloser Journalist in ellenlangen aber völlig inhaltsleeren Phrasen Unsinn darüber, dass das Internet zum Scheitern verurteilt ist. Was ich sagen will: Die Zeitung könnte auch mal etwas gutes über Informatik und Mathematik schreiben…

Gravenreuth geht ins Gefängnis

September 15, 2007 By: Geek5 Category: Business, Internet 1 Comment →

Gravenreuth geht ins GefängnisSo wie die Lage momentan aussieht, geht der berühmteste Abmahner von EDV-Deutschland nun ins Gefängnis. Wer schon einige Jahre im Geschäft ist, wird sich sicherlich an Herrn Freiherr von Gravenreuth erinnern. Der Rechtsanwalt hat sozusagen die Abmahnwellen in Deutschland populär gemacht.

In unserem Geschäft ist er daher nicht so sonderlich beliebt… mein-parteibuch.com schlägt sogar vor, dem Richter das Bundesverdienstkreuz zu verleihen.

Besonders bemerkenswert an dem Vorgang: Obwohl nur 6 Monate wird die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt. Das ist zumindest sehr ungewöhnlich.

Anyway, mein Mitleid hat er nicht!

Andere die sich freuen:

Flaschengeister: Spezifikation und Umsetzung

September 11, 2007 By: Geek5 Category: Spass, Business, Webdesign No Comments →

FlaschengeisterEin Mann erhält von einem Flaschengeist zwei freie Wünsche.
Er wünscht sich:

“Den besten Drink der Welt und die beste Frau der Welt”

Der Flaschengeist lässt seine Magie wirken und beschert dem Mann eine Flasche San Pellegrino und Mutter Theresa.

Und die Moral von der Geschicht’: Drücke Dich deutlich aus!

Wer nicht exakt sagt was er will bekommt seine Wünsche nur selten korrekt erfüllt, auch wenn der Erfüller sich größte Mühe gibt.

[Quelle: BlogClout]

C, C++, JAVA, PHP, RUBY, Perl, Pascal und Basic

September 01, 2007 By: Geek5 Category: Programmieren, Business 6 Comments →

Ein nicht ganz so kurzes Essay über aktuelle Programmiersprachen.

Programmieren ist toll, die Sprache spielt dabei eigentlich eine untergeordnete Rolle.

Vor einigen Jahren war C/C++ noch unangefochten und alleine auf weiter Flur an der Spitze (Anfang der Neunziger sprach kein Mensch mehr von Fortran, Cobol, Lisp, Algol und all dem anderen alten Kram den wir auf der Uni noch anschauen mussten). Dann kam Java und hat C/C++ zumindest den Projektanfragen von Gulp zufolge von der Spitze gestoßen.

Inzwischen wird auch JAVA von allen Seiten bedrängt, besonders nachteilig für den Platzhirschen ist dabei die JVM bedingte Schwere der Installation. Hoster bieten JAVA praktisch nie an, und selber hosten ist immer noch recht teuer. Billige VServer taugen für JAVA mangels Performance noch lange nicht. Und die ursprüngliche Idee, die JVM als Betriebssystem zu verstehen, hat sich angesichts der jetzt dominierenden Browser Interfaces auch erledigt.

Inzwischen ist die Aufteilung nach Anwendungssgebiet einigermaßen abgesteckt

PlayC/C++ wird dort verwendet, wo es entweder recht systemnah zugeht (OS API’s), wo Resourcen knapp sind (Embedded) oder wo es auf Geschwindigkeit ankommt (physikalische Simulationen etc.) - Und übrigens: Nein, JAVA ist nicht annähernd so schnell wie C, auch nicht mit Compilern und sonstigen Tricks. Der Grund ist derselbe, warum C nicht so schnell ist wie Assembler. Optimizer sind immer noch schlechter als gute Entwickler und der JAVA Sprachstandard ist für schnelle Programmierung schlicht nicht geeignt - erstes Beispiel: [*ptr++ = wert] geht nicht, zweites Beispiel: Garbage Collection.

C/C++ ist übrigens (ordentlich programmiert) nicht plattformabhängig (siehe Linux)!

PlayJAVA wird in erster Linie innerhalb großer Frameworks verwendet. Dank Reflection und Classloader ist JAVA hier sehr gut geeignet. Bis vor einiger Zeit hatten sich Firmen auch noch für JAVA entschieden, weil Entwickler hierfür zahlreicher und billiger zu bekommen waren als für C++ (ist inzwischen nicht mehr der Fall). Die Entwicklung in JAVA ist sicherlich einfacher als die in C++ (wer C++ kann, braucht keine Woche um JAVA zu lernen - aber wohl ein paar Zusatztage um mal alle JSE Komponenten durch zu sehen), allerdings wird meiner Ansicht nach dieser Vorteil in der teureren Konfiguration von Laufzeit- und Entwicklungsumgebung wieder verspielt.

Nützlich: Große Firmen bauen in zentralen Design- und Architekturabteilungen wenig komplexe Frameworks die von Fachabteilungen angewandt werden um Standardprobleme der EDV zu lösen (Daten holen, Daten modifizieren, Daten speichern). Die Programmierung dieser Frameworks gleicht dann eher dem Zusammenklicken von Komponenten denn der Programmierung von Software - der große Vorteil: Die Fachabteilung braucht keine qualifizierten (und darum teuren) Softwareentwickler. Der Nachteil ist natürlich, das die mögliche Komplexität der zu entwickelnden Software von den Möglichkeiten des Frameworks begrenzt wird.

Die JAVA Entwicklung ist ohne Eclipse nicht mehr denkbar. Die plattformunabhängigkeit reicht auch bei JAVA nur für Serverprozesse, schon Swing sieht überall anders aus.

PlayRuby wird eigentlich nur “on Rails” verwendet, zeigt im Zusammenspiel mit diesem hervorragenden Framework allerdings überdeutlich, was für eine eintönige Angelegenheit die “Legacy-Systems on Browsers” Entwicklung eigentlich ist. Mit Ruby on Rails lässt sich mit wenigen Zeilen eine CRUD Application nach dem MVC Paradigma erzeugen (CRUD = Create, Read, Update, Delete :: MVC = Model, View, Controller). Rails erzeugt dabei die Datenbanktabellen, die Datenzugriffsschicht, den HTML View und den Ruby Controller. Nebenbei werden noch Gerüste zur Up/Down Migration, Testcases und einiges mehr erzeugt. “RoR” ist eigentlich J2EE auf einfacher. Leider ist die Syntax von Ruby “ungewöhnlich”.

PlayPascal und Basic leben eigentlich nur noch in den Dialekten “Borland Pascal” und “Visual Basic” und dienen in diesen Fassungen nur noch der Erstellung von nativen Windows Anwendungen - und Windows Automatisierungen. Da ich lange Zeit Delphi programmiert habe bin ich über Borlands Untergang (zumindest was Pascal betrifft) traurig - aber Technologien haben eben nur eine kurze Lebenserwartung. Visual Basic finde ich nicht der Rede wert.

PlayPerl hat die Liga der Scriptsprachen wieder stark gemacht und dient in verschiedenen Softwaresystemen als Konfigurationssprache. Die Vorteile gegenüber PHP sind aber gering (vor allem im Bereich der regulären Ausdrücke - also im Texthandling), die Sprachstruktur dagegen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Außerdem hat Perl keinen Fokus auf Webapplikationen (obwohl es ls CGI Sprache populär wurde). Ich glaube Perl wird in seiner Bedeutung nicht mehr steigen.

Phyton - davon habe ich ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung.

PlayPHP ist momentan der Shooting-Star unter den Programmiersprachen, hat laut letztem IX die höchsten Steigerungsraten in der Anwendung. Eigentlich ist PHP eine Scriptsprache zur Erstellung von Webapplikationen - und genau deshalb momentan auch so gefragt. PHP bietet einen einfachen, an C angelegten Syntax, ab Version 5 eine an JAVA angelehnte Objektorientierung (in V 4 gibt es rudimentäre Unterstützung) und eine ausreichend umfangreiche Funktionsbibliothek - eben mit Fokus auf Webanwendungen (MySQL, Mails senden, Konvertierungen üblicher Codepages, URL Funktionen etc.). PHP bietet mit Unterstützung von GTK auch die Möglichkeit PC Applikationen zu erstellen - ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das jemand macht. Durchaus nützlich ist allerdings das CLI Interface mit dem man PHP als OS Scriptsprache verwenden kann. Unter Unix gut wenn man umfangreiches Stringhandling braucht (dann mann man aber auch Perl nehmen), unter Windows gut weil es da im Scriptbereich sonst nur Unsinn gibt.
info

Meine Prognosen

  • Java hat seinen Zenit überschritten, mit dem Vordringen von “Webservices” (und Verwandtschaft) hat das letzte Stündlein für monolithische Applikationen geschlagen (und RMI etc. ist zu “dick”). Allerdings hat JAVA als Plattform meiner Meinung nach Zukunft (Ruby auf JVM, PHP auf JVM).
  • Perl verschwindet mangels Alleinstellungsmerkmal
  • C/C++ bleibt im Systembereich und da wo es auf Geschwindigkeit ankommt die Nummer 1. Interessant wird noch “D” werden, der halboffizielle Nachfolger von C++.
  • PHP wird die Websprache Nummer 1 (nicht zuletzt wegen wichtiger Frameworks wie Drupal, Plone, Wordpress, b2evo etc.)
  • Ruby wird wieder verschwinden weil die Vorteile zu gering sind und keine Lobby hinter der Sprache steht.

Freebase seit heute nacht im “public alpha”

August 23, 2007 By: Geek5 Category: Business, Internet, Webdesign No Comments →

freebase - auf dem Weg zum Web 3.0Der Web 3.0 Vorreiter Freebase ist seit heute Nacht im “public alpha”. D. h. nach der vergangenen Alpha-Phase, an der nur eingeladene Leute (”Data Geeks”) teilnehmen durften, ist Freebase jetzt für Alle zum Lesen geöffnet. Autoren müssen immer noch geladen werden.

Wer Interesse hat, und die Qualifikation “Data Geek” erfüllt kann mir einen Kommentar hinterlassen, ich habe noch 10 Freebase Einladungen zu vergeben.

Mehr zu Freebase gibt es ausser bei Freebase selbst zum Beispiel bei O’Reilly, oder bei Andreas aus Leipzig.

zweinull.cc hat einen sehr ausführlichen Artikel über Freebase verfasst, müsste den aber mal wieder updaten.

Und schließlich hat auch Metaweb sich endlich entschlossen die Freebase Entwicklung mit einem Blog zu begleiten.

Ich meine Freebase ist eine der aktuell spannendsten Web 3.0 Entwicklungen.