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Archive for the ‘Linux’

VMware-server-2.0.1-156745 auf Ubuntu 8.10 - Intrepid Ibex

April 18, 2009 By: Geek5 Category: Admin, Linux, Freizeit 1 Comment →

Ich bin inzwischen von SuSE auf Ubuntu umgestiegen und nun dabei meinen ganzen Entwicklungskram zu installieren. Jetzt ist VMware Server dran. VMware Server brauche ich leider um meine Webentwicklungen unter den diversen miesen Microsoft Browsern zu testen.

Also nun zur Installation:

VMware-server-2.0.1-156745 runterladen

Freundlicherweise ist VMware ja umsonst. Den Download gibt es nach Beantwortung einiger Fragen hier. Ich lade das tar.gz runter weil Ubuntu rpm ja nicht gerade gerne hat.

Dann holen wir die kernel Header, den xinted das das Notwendige zum Compilieren:

rainer@laptop:$ sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` build-essential xinetd

Dann das VMWare tgz auspacken:

rainer@laptop:$ tar xvzf VMware-server-2.0.1-156745.i386.tar.gz

und den Installer aufrufen:

rainer@laptop:$ sudo ./vmware-install.pl

Jetzt werden einige Fragen gestellt. Man sollte das prüfen, bei mir waren die Defaultantworten aber durchgängig korrekt. Also mit lauter Returns durch. Dann werden die Module compiliert. Bis vsock läuft es gut, dann gibt es ein paar Warnungen:

WARNING: “VMCIDatagram_CreateHnd” [/tmp/vmware-config0/vsock-only/vsock.ko] undefined!
WARNING: “VMCIDatagram_DestroyHnd” [/tmp/vmware-config0/vsock-only/vsock.ko] undefined!
WARNING: “VMCI_GetContextID” [/tmp/vmware-config0/vsock-only/vsock.ko] undefined!
WARNING: “VMCIDatagram_Send” [/tmp/vmware-config0/vsock-only/vsock.ko] undefined!

Das kann man aber erstmal ignorieren. Bei den Netzen wähle ich “Bridged”, kein NAT und kein “host only”. Später muss man dann mal den Licence Key eingeben - der muss im Netz bei VMware.com abgeholt werden.

Irgendwann wird man nach dem admin gefragt. Hier sollte man den genutzten Benutzer angeben da root in Ubuntu ja nicht recht existiert. Ich gebe also “rainer” an.  Weiter geht’s recht flüssig und am Ende melde ich mich via http://localhost:8222 bei meiner Server Konsole an!

Es lebe VMware!

Das die Konsole jetzt via Browser und tomcat läuft finde ich zwar sehr, sehr unschön (kostet ja viel mehr Resourcen als die native Appl vor 2.0) - aber mei…

Webapplikationen in JAVA

June 27, 2008 By: Geek5 Category: Admin, Linux, Programmieren, Internet 2 Comments →

Ende aus Micky MausIch habe vor etwa 8 Jahren für eine große Direktbank tolle Software für den Börsenhandel der Kunden konzipiert und als Projektleiter umgesetzt. Damals nutzen wir BEA Weblogic als Applicationserver und Oracle als Datenbankbackend. Die Software an sich war was man damals unter J2EE/EJB Architektur verstand. Das MVC Konzept war gerade erst geboren und zumindest als Pattern noch nicht in der Praxis angekommen.

Heute schreibe ich Webapplikationen als modulares Gemisch von Datenhaltung, Businesslogik und Präsentation in mehreren Sprachen. Die Module kommunizieren über einfaches XML-RPC und beschränken sich auf Kernaufgaben.

JAVA spielt dabei keine Rolle mehr. PHP ist einfacher und weniger fehleranfällig. C++ ist schneller und einfacher zu deployen, meine Server kommen mit 1GB Speicher aus - bei 5 Applikationen. MySQL ist schlanker und leichter zu installieren als Oracle. tomcat brauche ich überhaupt nicht mehr (gibt es BEA noch?). JavaScript und Ajax direkt zu programmieren ist ein Kinderspiel - brauche ich JAVA Frameworks dafür oder erhöht das meine Komplexität unnötig? CMS Frameworks übernehmen praktisch alle Standardaufgaben wie Userverwaltung oder Sessionhandling. Den Ballast eines Eclipses in dessen Workspace 5.000 Dateien mit 20.000 Klassen (davon 18.000 generierte) verwaltet werden habe ich abgeworfen.

Ok, J2EE ist skalierbar, kann hot-standby und hot-swap. Es gibt massenweise Generatoren für Code-Frameworks am Markt. Aber hey, wer braucht das heute noch?

Ein 4GB, 4×2GHz mit Flatrate Anbindung kostet mich 50 EUR Miete pro Monat. Davon zwei (einen für Appl., einen für DB mit Privatnetz verbunden) und ich kann jede LAMP Anwendung für einen Bruchteil der Kosten einer vergleichbaren J2EE Architektur betreiben.

Webapplikationen heute noch in JAVA zu bauen ist etwa so, wie Windows Applikationen 1994 in Assembler zu schreiben. Java ist ein Kind des distributed workstation computing.

Diese Zeit ist um.

Ubuntu schlägt OpenSuse im Vergleich - Abstimmungsergebnis

January 21, 2008 By: Geek5 Category: Admin, Linux No Comments →

Ubuntu schlägt OpenSuse im VergleichNach fast drei Monaten Abstimmung schließe ich nun die Umfrage. Ubuntu hat gewonnen. Lange Zeit waren Ubuntu Linux und OpenSuse 10 gleichauf, im Januar hat dann aber Ubuntu stark zugelegt während Suse auf der Strecke blieb.

Fedora und Debian spielten praktisch keine Rolle. Das dürfte allerdings auch am Publikum hier liegen. Fedora und Debian haben glaube ich im RZ Betrieb die Nase vorn. Zumindest betreibt wohl niemand ernsthaft ein Oracle im RZ einer Bank unter Ubuntu…

Ich selbst verwende seit 1996 Suse Linux, also schon seit 12 Jahren. Da steigt man trotz mancher Schwäche nicht um. Allerdings bin ich mit OpenSuse 10.3 überhaupt nicht zufrieden, ich konfiguriere mein Zeug halt gerne selbst. Und am liebsten ist mir sowieso Solaris 2.6 :-)

Soweit also, die nächste Abstimmung handelt von CMS Systemen.

Vielen Dank für Eure Teilnahme!

Weiter zu lesen zum Distrovergleich gibts
- hier bei Strenge Jacke
- oder hier beim Einsteiger Blog

VMware Server 1.0.4 build-56528 blockiert immer noch

November 12, 2007 By: Geek5 Category: Admin, Linux 1 Comment →

Wie schon geschrieben blockiert VMware meine Xorg Server wenn ich IE verwende. Also, inzwischen habe ich auf VMware Server 1.0.4 build-56528 ge-upgraded - passiert immer noch. Nix zu machen. Vermutlich ein Trick von Microsoft um Linux zu beschädigen.

VMware Server 1.0.2 build-39867 blockiert X11 auf OpenSuSE Linux

November 06, 2007 By: Geek5 Category: Admin, Linux 1 Comment →

Windows als VMWare Guest auf Linux hostSeit geraumer Zeit habe ich zwei Windosen unter VMware Server 1.0.2 laufen (siehe hier). Ein Windows 2000 mit IE6 SP2 und ein Win XP mit IE7 Sp1. Ich brauch das leider, weil ja immer noch etwa 60% der Surfer meine Webseiten mit dem MS Produkt betrachten möchten. (P.S. wer einen ordentlichen Browser sucht findet den kostenlos hier). Dank MS Produktpolitik hab ich aber zum Glück zahllose alte Windows CD’s von meinen tausend Rechnern der letzten 10 Jahre hier rumfliegen. Also zumindest muss ich kein Geld mehr ausgeben :-)

Nun ist es natürlich ärgerlich, etwa 128 MB und 4 GB Platte für die Emulation des doofen IE6 zu verschwenden, muss aber (s.o.) sein. Richtig blöd wird es, wenn auch noch bei jeder Einblendung eines Flashfilms die VMware meinen XServer blockiert. Ich muss dann an ein anderes Terminal und per SSH ein /etc/rc.d/vmware stop absetzen. Dann gehts am X wieder weiter.

Replizieren ist einfach. Im IE6/VMware 10.0.2 einen Flashfilm laufen lassen, dann ein wenig den Focus hin und her wechseln. Nach einigen Sekunden hängt der X11.

Weiß jemand Rat?

Ubuntu gegen OpenSuSE

October 23, 2007 By: Geek5 Category: Spass, Linux 1 Comment →

Ubuntu contra SuSEEin spannender Wettkampf findet aktuell im Rahmen der Linux-Distro Poll hier links statt. Ubuntu und SuSE liefern sich ein Kopf an Kopf Rennen. Erst hat SuSE mit 19:14 Stimmen vorne gelegen, bei 22:22 wurde dann gleich gezogen. Diese Tage hat immer mal ein anderer wieder einen Punkt Vorsprung - um aber schon gleich wieder eingeholt zu werden.

Um dem ein Ende zu setzen: Die Poll wird am 31.10 geschlossen! Mal sehen, wer hier gewinnt.

UPDATE: Die poll bleibt den November noch offen weil sich einfach kein Gewinner finden lässt…

Suspend meinen Thinkpad mit Linux

October 03, 2007 By: Geek5 Category: Admin, Linux 2 Comments →

Thinkpad Suspend s2ramIch hatte ja schon mal über mein Suspend Problem berichtet. Glöst hatte ich es via s2ram -f auf der Commandozeile. Nun hat mein Lenovo Thinkpad aber doch die tollen Spezialtasten, unter anderem das Suspend Kommando auf Fn+F4.

Unter Windows geht der Thinkpad hierüber brav in den Suspend Modus. Unter Linux (also zumindest OpenSuSE 10.2) geht das erstmal nicht. Ich nehme an, dass Ubuntu und Fedora das selbe Problem haben.

Lösung: In der Datei /etc/pm/config existiert der Parameter
S2RAM_OPTS
den setze ich einfach auf S2RAM_OPTS="-f" und schon klappts mit der Suspend Taste (übrigens auch mit der Spezialtaste auf meinem externen USB-Keyboard.

Für Ubuntu und Fedora müsste mal jemand nachsehen, ob dort die pm-Tools genauso eingebunden sind wie bei Suse.

Nochmal die Details zu meiner config:

novotop:/var/log # s2ram
Machine is unknown.
This machine can be identified by:
sys_vendor = "LENOVO"
sys_product = "9450HAG"
sys_version = "ThinkPad Z61m"
bios_version = "7FET99WW (2.17 )"
See http://en.opensuse.org/S2ram for details.
If you report a problem, please include the complete output above.

VMware Server 1.0.2 auf OpenSuse 10.2 installieren

August 13, 2007 By: Geek5 Category: Linux, Business, Internet 1 Comment →

Windows als VMWare Guest auf Linux hostWeil ich meine Webdesigns gegen den Durchschnittsuser testen muss, brauche ich schnellen Zugang zu IE7 auf XP mit 1024×768 Auflösung. Weil ich nicht ständig Dual-Boot switchen will, installiere ich das kostenfreie VMware Server für diesen Zweck. Ich kenne VMware Workstation schon seit V1, irgendwann 2001, bin gespannt was mich hier jetzt erwartet.

(1) Software downloaden

Es gilt etwa 102 MB von http://register.vmware.com/content/download102.html ab zu holen. Nötig ist es außerdem sich für den Laufzeitkey zu registrieren. Also ich lade VMware-server-1.0.2-39867.i386.rpm und gehe nach http://register.vmware.com/content/registration.html um mich zu registrieren. Dann ist noch die Server Console und ein paar API’s nötig, die gibts hier: http://download3.vmware.com/software/vmserver/ VMware-server-linux-client-1.0.2-39867.zip (nochmal ca. 22 MB).

(2) VMware Server auf OpenSuse installieren

Mittels rpm -Uvh VMware-server-1.0.2-39867.i386.rpm installiere ich das Paket. Danach habe ich jede Menge Dateien in /usr/lib/vmware, einen /usr/sbin/vmware-authd und einen /usr/sbin/vmware-server. Außerdem ein paar Dokumentationsdateien in /usr/share/doc und etliche vm* Dateien in /usr/bin.

Die Server Console kam als zip, die muss man also auszippen:

unzip VMware-server-linux-client-1.0.2-39867.zip
Archive: VMware-server-linux-client-1.0.2-39867.zip
inflating: VMware-VmPerlAPI-1.0.2-39867.tar.gz
inflating: VMware-server-console-1.0.2-39867.i386.rpm
inflating: VMware-server-console-1.0.2-39867.tar.gz
inflating: VMware-vix-1.0.2-39867.tar.gz

Eine offizielle PDF Dokumentation der VMware Installation gibt es übrigens hier. (more…)

Suspend to RAM mit Linux auf Thinkpad Z61m

August 11, 2007 By: Geek5 Category: Admin, Linux 2 Comments →

Suspend Thinkpad to RAM mit SUSE 10.2Nur in Kürze, sollte ja eigentlich ot of the Box klappen. Tut es aber zumindest bei mir nicht. Gebe ich “s2ram” folgt:

novotop:/var/log # s2ram
Machine is unknown.
This machine can be identified by:
sys_vendor = "LENOVO"
sys_product = "9450HAG"
sys_version = "ThinkPad Z61m"
bios_version = "7FET99WW (2.17 )"
See http://en.opensuse.org/S2ram for details.
If you report a problem, please include the complete output above.

Die Lösung ist äußerst einfach:

novotop:/var/log # s2ram -f

Und schon ist der gute Laptop im Tiefschlaf, resume dauert bei mir nur etwa 5 Sek.
Und Sie sind der Meinung… das ist Spitze!

Internen SD-Cardreader mit Linux nutzen (Lenovo Z61m, OpenSuSE 10.2)

August 08, 2007 By: Geek5 Category: Admin, Linux, Business 2 Comments →

Internen SD-Cardreader mountenMein OpenSuSE 10.2 hat den internen Multi-Cardreader meines Lenovo Z61m nicht automatisch erkannt, also ist Handarbeit angesagt. Es handelt sich dabei um einen Texas Instruments 5-in-1 Multimedia Card Reader. Die Lösung ist recht einfach (alles natürlich als root user):

(1) PCI Bus heraus finden
novotop:~ # lspci
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation Mobile 945GM/PM/GMS/940GML and 945GT Express Memory Controller Hub (rev 03)
...
03:00.0 Network controller: Intel Corporation PRO/Wireless 3945ABG Network Connection (rev 02)
15:00.0 CardBus bridge: Texas Instruments PCIxx12 Cardbus Controller
15:00.1 FireWire (IEEE 1394): Texas Instruments PCIxx12 OHCI Compliant IEEE 1394 Host Controller
15:00.2 Mass storage controller: Texas Instruments 5-in-1 Multimedia Card Reader (SD/MMC/MS/MS PRO/xD)
15:00.3 Generic system peripheral [Class 0805]: Texas Instruments PCIxx12 SDA Standard Compliant SD Host Controller

Worum es uns hier geht ist das PCI Gerät Nummer 15:00.2 - also weiter mit

(2) 0×02 nach 4c schreiben

novotop:~ # setpci -s 15:00.2 4c.b=0x02

Und fertig. Ab jetzt geht das “hot-pluggen”. Wenn Du also eine SD-Card rein schiebst poppt der Filebrowser auf.

Den letzten Befehl sollte man sich dann noch in irgendein Startscript schreiben. Ich persönlich habe ein S99meinStartup im rc5.d wo ich meinen ganzen Kram reinpacke.